Projektplan Vorlage für Word und PDF
Ein Projektplan, der auf zwei Seiten passt und trotzdem Umfang, Termine, Risiken und Budget benennt.
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1.Projektübersicht
| Projektname | {{Projektname}} |
|---|---|
| Auftraggeber | {{Auftraggeber / Entscheider}} |
| Projektleitung | {{Projektleitung}} |
| Startdatum | {{Startdatum}} |
| Zieltermin | {{Zieltermin}} |
| Status | {{Nicht begonnen / Im Plan / Gefährdet}} |
Dieser Block gehört auf Seite eins: Projekt, Verantwortliche und Stand auf einen Blick. Genau eine Projektleitung und genau ein:e Auftraggeber:in, der oder die Entscheidungen tatsächlich treffen darf.
2.Ziele & Erfolgskriterien
- {{Messbares Hauptziel – was ist am Ende anders}}
- {{Zweites Ziel mit Kennzahl und Termin}}
- Erfolgskriterium: {{woran wird der Erfolg abgelesen}}
Formulieren Sie Ziele messbar – „neue Kasse bis KW 39 im Einsatz, Ausfallquote unter 1 %“ statt „Kasse verbessern“. Wenn Sie nicht sagen können, ob es erreicht ist, ist es kein Ziel.
3.Projektumfang
Im Projektumfang
- {{Leistung, die das Projekt liefert}}
- {{Bereiche, Standorte oder Systeme, die betroffen sind}}
- {{Schulung, Dokumentation oder Übergabe, die dazugehört}}
Nicht im Projektumfang
- {{Leistung, die alle für enthalten halten, die aber nicht enthalten ist}}
- {{Späterer Ausbauschritt, der nicht Teil dieses Projekts ist}}
- {{Bereich oder Standort, der ausdrücklich nicht betroffen ist}}
Der Ausschluss ist der Teil, der Scope Creep tatsächlich verhindert. Schreiben Sie ausdrücklich hin, was alle für selbstverständlich enthalten halten – und was eben nicht enthalten ist.
4.Meilensteine & Termine
| Meilenstein | Verantwortlich | Zieltermin | Status |
|---|---|---|---|
| {{Meilenstein 1 – z. B. Konzept freigegeben}} | {{Verantwortlich}} | {{Datum}} | Nicht begonnen |
| {{Meilenstein 2}} | {{Verantwortlich}} | {{Datum}} | Nicht begonnen |
| {{Meilenstein 3}} | {{Verantwortlich}} | {{Datum}} | Nicht begonnen |
| {{Abnahme / Projektabschluss}} | {{Verantwortlich}} | {{Datum}} | Nicht begonnen |
Meilensteine sind Prüfpunkte, keine Aufgaben: eine Handvoll Termine, an denen sich „fertig / nicht fertig“ eindeutig beantworten lässt. Jeder Meilenstein bekommt genau eine verantwortliche Person.
5.Arbeitspakete & Aufgaben
| Aufgabe | Verantwortlich | Start | Frist | Status |
|---|---|---|---|---|
| {{Aufgabe – mit einem Verb beginnen}} | {{Verantwortlich}} | {{Start}} | {{Frist}} | Offen |
| {{Aufgabe}} | {{Verantwortlich}} | {{Start}} | {{Frist}} | Offen |
| {{Aufgabe}} | {{Verantwortlich}} | {{Start}} | {{Frist}} | Offen |
Zerlegen Sie die Arbeit in Aufgaben, die sich in einer Woche oder weniger verfolgen lassen. Aufgaben ohne Verantwortliche:n und ohne Datum bleiben liegen.
6.Rollen & Verantwortlichkeiten
| Rolle | Name | Verantwortung |
|---|---|---|
| Projektleitung | {{Name}} | Verantwortet Plan, Termine und Statusberichte |
| Auftraggeber | {{Name}} | Gibt Umfang und Budget frei, räumt Hindernisse aus dem Weg |
| {{Rolle im Team}} | {{Name}} | {{Was diese Rolle liefert}} |
Verantwortung wird an Rollen vergeben, nicht an Personen – dann übersteht der Plan einen Personalwechsel. Halten Sie fest, wer entscheidet, wer umsetzt und wer nur informiert werden muss.
7.Risiken & Gegenmaßnahmen
| Risiko | Auswirkung | Eintrittswahrscheinlichkeit | Gegenmaßnahme | Verantwortlich |
|---|---|---|---|---|
| {{Risiko, das den Termin kippen kann}} | hoch | mittel | {{Gegenmaßnahme}} | {{Verantwortlich}} |
| {{Risiko im Budget}} | mittel | gering | {{Gegenmaßnahme}} | {{Verantwortlich}} |
Nur die wenigen Risiken aufnehmen, die das Projekt wirklich kippen könnten. Auswirkung und Eintrittswahrscheinlichkeit mit hoch/mittel/gering bewerten, Gegenmaßnahme und Verantwortliche:n benennen und die Tabelle bei jedem Statustermin durchgehen.
8.Budget
| Position | Plan | Ist |
|---|---|---|
| {{Kostenposition – Personal, Material, Fremdleistung}} | {{Plan}} | {{Ist}} |
| Reserve für Unvorhergesehenes | {{Plan}} | {{Ist}} |
Schätzen Sie die großen Kostenblöcke und legen Sie eine Reserve für Unvorhergesehenes an. Gibt es kein Budget, lassen Sie den Abschnitt stehen und tragen Sie „entfällt“ ein – Prüfende erwarten ihn.
9.Freigabe
Mit beiden Unterschriften sind Umfang, Termine und Budget verbindlich vereinbart, bevor die Arbeit beginnt.
Ausgefülltes Beispiel für ein siebenmonatiges Projekt in einem Großhandelsunternehmen mit 140 Beschäftigten und vier Standorten.
1.Projektübersicht
| Projektname | Einführung Warenwirtschaft „Merkur“ in allen vier Niederlassungen |
|---|---|
| Auftraggeber | Ute Schellhorn, Geschäftsführerin |
| Projektleitung | Daniel Kropf, Leiter Organisation |
| Startdatum | 1. September 2026 |
| Zieltermin | 31. März 2027 |
| Status | Im Plan |
2.Ziele & Erfolgskriterien
- Ab dem 1. April 2027 laufen Bestellwesen, Lager und Fakturierung aller vier Niederlassungen im neuen System
- Die Durchlaufzeit vom Wareneingang bis zur Verfügbarkeit im Verkauf sinkt von 2,5 auf höchstens 1 Arbeitstag
- Erfolgskriterium: vier Wochen nach Umstellung höchstens fünf offene Störungsmeldungen der Kategorie „hoch“
3.Projektumfang
Im Projektumfang
- Bestellwesen, Lagerverwaltung, Fakturierung und Auswertungen in den Niederlassungen Hamburg, Kiel, Rostock und Bremen
- Datenmigration der Stammdaten (Artikel, Kunden, Lieferanten) und der offenen Posten
- Schulung von 96 Anwenderinnen und Anwendern sowie sechs Key-Usern je Standort
- Schnittstelle zur Finanzbuchhaltung DATEV
Nicht im Projektumfang
- Ablösung des Kassensystems im Abholmarkt Hamburg – eigenes Projekt ab 2027
- Migration der Bewegungsdaten älter als 24 Monate; diese bleiben im Altsystem lesbar
- Anbindung des Onlineshops; die Schnittstelle wird erst nach der Umstellung bewertet
- Neue Etikettendrucker in den Lägern; Beschaffung läuft getrennt über die Instandhaltung
4.Meilensteine & Termine
| Meilenstein | Verantwortlich | Zieltermin | Status |
|---|---|---|---|
| Sollkonzept freigegeben | Daniel Kropf | 15.10.2026 | Abgeschlossen |
| Testsystem mit migrierten Stammdaten verfügbar | Ayla Demirci | 30.11.2026 | In Arbeit |
| Integrationstest mit DATEV erfolgreich | Ayla Demirci | 31.01.2027 | Nicht begonnen |
| Pilotumstellung Niederlassung Kiel | Daniel Kropf | 01.03.2027 | Nicht begonnen |
| Umstellung aller Standorte, Altsystem nur noch lesend | Daniel Kropf | 31.03.2027 | Nicht begonnen |
5.Arbeitspakete & Aufgaben
| Aufgabe | Verantwortlich | Start | Frist | Status |
|---|---|---|---|---|
| Stammdaten bereinigen: 4.100 Artikel ohne gültige Warengruppe zuordnen | Ayla Demirci | 01.09.2026 | 31.10.2026 | In Arbeit |
| Schnittstellenspezifikation mit dem Steuerbüro abstimmen | Robert Lensing | 01.10.2026 | 15.11.2026 | In Arbeit |
| Key-User je Standort benennen und für 6 Schulungstage freistellen | Ute Schellhorn | 01.10.2026 | 31.10.2026 | Abgeschlossen |
| Testfälle für Wareneingang, Kommissionierung und Fakturierung schreiben | Marina Vogt | 15.11.2026 | 20.12.2026 | Offen |
| Notfallplan für die Umstellungswochenenden erstellen | Daniel Kropf | 05.01.2027 | 31.01.2027 | Offen |
6.Rollen & Verantwortlichkeiten
| Rolle | Name | Verantwortung |
|---|---|---|
| Projektleitung | Daniel Kropf | Verantwortet Plan, Termine, Statusbericht an die Geschäftsführung |
| Auftraggeberin | Ute Schellhorn | Gibt Umfang und Budget frei, entscheidet über Freistellungen |
| Fachliche Leitung | Marina Vogt | Verantwortet Sollkonzept, Testfälle und Abnahme der Fachprozesse |
| Technische Umsetzung | Ayla Demirci | Migration, Schnittstellen, Testsystem |
| Buchhaltung | Robert Lensing | Prüft die DATEV-Schnittstelle und den Jahresabschlusspfad |
7.Risiken & Gegenmaßnahmen
| Risiko | Auswirkung | Eintrittswahrscheinlichkeit | Gegenmaßnahme | Verantwortlich |
|---|---|---|---|---|
| Stammdatenqualität schlechter als angenommen, Migration verzögert sich | hoch | mittel | Bereinigung als eigenes Arbeitspaket mit fester Frist 31.10.; wöchentliche Fehlerquote messen | Ayla Demirci |
| Key-User werden im Tagesgeschäft nicht freigestellt | hoch | hoch | Freistellung schriftlich durch die Geschäftsführung, Vertretungsregelung je Standort vor Schulungsbeginn | Ute Schellhorn |
| DATEV-Schnittstelle liefert abweichende Kontenzuordnung | mittel | mittel | Integrationstest mit echten Januarbuchungen, Rückfallweg über manuellen Export | Robert Lensing |
| Umstellung fällt in die Saisonspitze vor Ostern | hoch | gering | Pilot am 1. März, Gesamtumstellung spätestens 31. März, danach Umstellungsstopp bis Mai | Daniel Kropf |
8.Budget
| Position | Plan | Ist |
|---|---|---|
| Lizenzen und Einrichtung Merkur | 186.000 € | 186.000 € |
| Externe Beratung Migration und Schnittstellen | 74.000 € | 31.500 € |
| Schulung und Freistellung (96 Personen) | 48.000 € | 9.200 € |
| Hardware (Scanner, zwei Server) | 22.000 € | 0 € |
| Reserve für Unvorhergesehenes | 33.000 € | 0 € |
9.Freigabe
Was gehört in einen Projektplan?
Ein Projektplan ist das Dokument, das festhält, was ein Projekt erreichen soll, was dazugehört und was nicht, wer wofür verantwortlich ist, bis wann welche Meilensteine erreicht sein müssen, welche Risiken bekannt sind und was das Ganze kosten darf. Neun Abschnitte reichen dafür aus: Übersicht, Ziele, Umfang, Meilensteine, Aufgaben, Rollen, Risiken, Budget, Freigabe.
Die Vorlage oben enthält genau diese neun Abschnitte mit brauchbaren Formulierungen und {{Platzhaltern}}. Das ausgefüllte Beispiel zeigt die Einführung einer neuen Warenwirtschaft in einem Handelsunternehmen – mit echten Meilensteinen, Risiken und Budgetpositionen.
Der Abschnitt, der am meisten spart
„Nicht im Projektumfang“ ist der Abschnitt, der später den Streit verhindert. Schreiben Sie hinein, was alle Beteiligten stillschweigend für enthalten halten und was nicht enthalten ist: Datenmigration aus dem Altsystem, Schulung der Filialen, Anpassung der Schnittstelle zur Buchhaltung. Jede dieser Zeilen kostet einmalig eine Minute und spart im Zweifel eine Nachverhandlung.
Vorlagen für die Projektplanung
So funktioniert es
- Den vollständigen Projektplan auf dieser Seite lesen – Blankovorlage und ausgefülltes Beispiel.
- Als Word-Datei (.docx) oder PDF herunterladen oder den Text mit einem Klick kopieren.
- Platzhalter ersetzen, Ausschlüsse im Abschnitt „Nicht im Projektumfang“ ergänzen und die grauen Hinweise löschen.
- Den Plan vor dem Start von Projektleitung und Auftraggeber unterschreiben lassen.
Häufig gestellte Fragen
Was gehört in einen Projektplan?
Ein Projektplan ist das Dokument, das festhält, was ein Projekt erreichen soll, was dazugehört und was nicht, wer wofür verantwortlich ist, bis wann welche Meilensteine erreicht sein müssen, welche Risiken bekannt sind und was das Ganze kosten darf. Neun Abschnitte reichen dafür aus: Übersicht, Ziele, Umfang, Meilensteine, Aufgaben, Rollen, Risiken, Budget, Freigabe.
Wie lang sollte ein Projektplan sein?
So kurz, dass ihn alle lesen – für die meisten Vorhaben zwei bis vier Seiten. Ein Plan, den niemand liest, steuert nichts. Wenn Sie mehr Detail brauchen, gehört es in die Aufgabenliste oder in ein Fachkonzept, nicht in den Plan.
Was ist der Unterschied zwischen Projektplan und Projektauftrag?
Der Projektauftrag klärt vor dem Start, ob und warum das Projekt gemacht wird – Anlass, Ziel, Nutzen, Budgetrahmen, Auftraggeber. Der Projektplan beschreibt danach, wie es umgesetzt wird: Meilensteine, Aufgaben, Rollen, Risiken. In kleinen Vorhaben werden beide oft zu einem Dokument zusammengefasst.
Wie oft sollte der Plan aktualisiert werden?
Bei jedem Statustermin, mindestens aber, wenn sich ein Meilenstein, das Budget oder der Umfang ändert. Führen Sie eine Versionsnummer in der Kopfzeile mit und halten Sie im Freigabeblock fest, wer die Änderung bestätigt hat – sonst diskutieren Sie im Nachhinein über verschiedene Fassungen.