Tagesordnung Vorlage für jede Besprechung

Eine Tagesordnung, die mit Beschlüssen und Aufgaben endet statt mit „darüber reden wir nächste Woche noch mal“.

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1.Angaben zur Besprechung

Datum {{Datum}}
Uhrzeit {{Beginn – Ende}}
Ort {{Ort oder Videolink}}
Moderation {{Moderation}}
Protokollführung {{Protokollführung}}
Teilnehmende {{Teilnehmende – verpflichtend / optional}}

Füllen Sie diesen Block aus, bevor Sie einladen – dann weiß jede:r, wann, wo und wer erwartet wird. Benennen Sie Moderation und Protokollführung getrennt: wer moderiert, kann nicht gleichzeitig sauber mitschreiben.

2.Ziele der Besprechung

  • Das Team auf {{die wichtigste Aufgabe dieser Woche}} ausrichten
  • {{Die offene Frage, die heute entschieden werden muss}} entscheiden
  • Hindernisse früh sichtbar machen, damit {{niemand auf eine Zuarbeit wartet}}

Nennen Sie ein bis drei Ergebnisse, die dieser Termin liefern muss – einen Beschluss, einen Plan, eine gemeinsame Sicht. Lässt sich kein Ziel formulieren, reicht meist eine E-Mail.

3.Tagesordnung

ThemaVerantwortlichZeitArt
Begrüßung und Abgleich der Tagesordnung{{Moderation}}3 Min.Information
Aufgaben aus der letzten Besprechung{{Moderation}}7 Min.Information
{{Hauptthema – der Grund für diesen Termin}}{{Verantwortlich}}20 Min.Beschluss
{{Zweites Thema / Sachstand}}{{Verantwortlich}}10 Min.Diskussion
Risiken, Hindernisse und benötigte UnterstützungAlle10 Min.Diskussion
Beschlüsse und Aufgaben zusammenfassen{{Moderation}}5 Min.Information

Jeder Punkt bekommt Verantwortliche:n, Zeitbudget und Art: Information, Diskussion oder Beschluss. Setzen Sie den wichtigsten Punkt nach vorn – nicht ans Ende, wo die Zeit schon weg ist.

4.Beschlüsse & Notizen

ThemaBeschluss / KernaussageFolgeschritt
{{Thema}}{{Was wurde beschlossen oder festgehalten}}{{Folgeschritt, falls nötig}}

Halten Sie Beschlüsse direkt im Termin fest, in einem Satz. Ein schriftlicher Beschluss verhindert, dass dieselbe Diskussion in vier Wochen von vorn beginnt. Für Gremien mit formaler Protokollpflicht ist diese Tabelle die Grundlage des Protokolls.

5.Aufgaben & Verantwortliche

AufgabeVerantwortlichFrist
{{Aufgabe – mit einem Verb beginnen}}{{Verantwortlich (eine Person)}}{{Frist}}
{{Aufgabe}}{{Verantwortlich}}{{Frist}}

Jede Aufgabe braucht genau eine verantwortliche Person und ein Datum – „wir“ ist keine Verantwortliche:r. Lesen Sie die Liste vor dem Ende laut vor, damit niemand überrascht wird.

6.Themenspeicher

  • {{Wichtiges Thema, das heute nicht dran ist – später aufgreifen}}

Wichtige, aber heute unpassende Themen kommen hierher, statt die Tagesordnung zu sprengen. Vor der nächsten Einladung den Themenspeicher durchgehen – daraus entsteht die nächste Tagesordnung fast von allein.

7.Nächster Termin

Datum & Uhrzeit {{Datum und Uhrzeit}}
Schwerpunkt {{Schwerpunkt des nächsten Termins}}

Legen Sie den nächsten Termin fest, solange alle im Raum sind; hinterher ist die Abstimmung deutlich teurer. Notieren Sie den Schwerpunkt, dann schreibt sich die nächste Tagesordnung fast von selbst.

Ausgefülltes Beispiel für die Montagsrunde eines Elektroinstallationsbetriebs mit 22 Beschäftigten.

1.Angaben zur Besprechung

Datum Montag, 15. Juni 2026
Uhrzeit 7:15 – 8:00 Uhr
Ort Besprechungsraum Werkstatt, Zuschaltung per Videokonferenz für die Baustelle Nord
Moderation Katrin Brandt, Geschäftsführung
Protokollführung Sven Ottmann, Büroorganisation
Teilnehmende Meisterinnen und Meister, Bauleitung, Büro (verpflichtend); Auszubildende (optional)

2.Ziele der Besprechung

  • Die Personalplanung für die Baustelle Ostpark bis Freitag festzurren
  • Entscheiden, ob der Wartungsvertrag mit dem Pflegeheim zum 1. Juli verlängert wird
  • Den Lieferengpass bei Wechselrichtern klären, bevor er drei Photovoltaik-Termine kippt

3.Tagesordnung

ThemaVerantwortlichZeitArt
Begrüßung, Unfallfrei-Zähler und WochenüberblickKatrin Brandt5 Min.Information
Aufgaben aus der Besprechung vom 8. JuniSven Ottmann5 Min.Information
Baustelle Ostpark: Personalplanung KW 26Michael Reuter15 Min.Beschluss
Wartungsvertrag Pflegeheim St. Josef – verlängern?Katrin Brandt12 Min.Beschluss
Lieferengpass Wechselrichter und Auswirkung auf drei PV-TermineAnja Kilic10 Min.Diskussion
Beschlüsse und Aufgaben zusammenfassenKatrin Brandt5 Min.Information

4.Beschlüsse & Notizen

ThemaBeschluss / KernaussageFolgeschritt
Personalplanung OstparkZwei Monteure aus dem Wartungsteam werden ab Mittwoch auf Ostpark umgesetzt; die Wartungstour Süd verschiebt sich auf KW 27Michael Reuter informiert die betroffenen Kunden bis Dienstagmittag
Wartungsvertrag St. JosefVerlängerung um zwei Jahre, Preis plus 4,5 %, Reaktionszeit bleibt bei 24 StundenKatrin Brandt schickt den Entwurf bis Donnerstag
WechselrichterZwei Termine werden verschoben, der dritte wird mit dem Ersatzmodell des Zweitlieferanten gebautAnja Kilic klärt die Gewährleistung des Ersatzmodells mit dem Hersteller

5.Aufgaben & Verantwortliche

AufgabeVerantwortlichFrist
Kunden der Wartungstour Süd über die Verschiebung auf KW 27 informierenMichael ReuterDi, 16.06.
Vertragsentwurf St. Josef mit neuer Preisstaffel verschickenKatrin BrandtDo, 18.06.
Gewährleistungsfrage zum Ersatz-Wechselrichter schriftlich klärenAnja KilicMi, 17.06.
Zwei PV-Termine mit den Kunden neu abstimmen und im Kalender eintragenSven OttmannDi, 16.06.

6.Themenspeicher

  • Neuer Messwagen für die Prüfprotokolle nach DGUV V3 – Beschaffung im dritten Quartal
  • Ausbildungsmesse im September: Wer betreut den Stand?

7.Nächster Termin

Datum & Uhrzeit Montag, 22. Juni 2026 · 7:15 Uhr
Schwerpunkt Nachbereitung Ostpark und Vorbereitung der Urlaubsplanung für August

Was gehört in eine Tagesordnung?

Eine Tagesordnung ist die schriftliche Liste der Punkte, die in einer Besprechung behandelt werden – je Punkt mit Thema, verantwortlicher Person, Zeitbudget und der Angabe, ob informiert, diskutiert oder entschieden wird. Dazu kommen die Rahmenangaben (Datum, Uhrzeit, Ort, Moderation, Protokollführung) und am Ende ein Platz für Beschlüsse und Aufgaben.

Die Vorlage oben setzt das in sieben Abschnitten um: Angaben zur Besprechung, Ziele, Tagesordnung als Tabelle, Beschlüsse und Notizen, Aufgaben mit Frist, Themenspeicher und der nächste Termin. Jeder Abschnitt enthält bereits brauchbare Formulierungen mit {{Platzhaltern}} für das, was nur Sie wissen.

Drei Fehler, die jede Besprechung kosten

Erstens: kein Zeitbudget. Ohne Minutenangabe frisst der erste Punkt die Hälfte des Termins. Zweitens: keine Art je Punkt – wenn nicht dransteht, dass entschieden werden soll, kommen die Entscheider unvorbereitet. Drittens: Aufgaben ohne Namen und Datum; „wir kümmern uns“ ist am nächsten Termin niemandes Aufgabe gewesen.

  • Zeitspalte zusammenrechnen und mit der Terminlänge vergleichen, bevor Sie einladen.
  • Je Punkt „Information“, „Diskussion“ oder „Beschluss“ eintragen.
  • Aufgaben mit genau einer verantwortlichen Person und einem Datum notieren.

Tagesordnungen nach Anlass

So funktioniert es

  1. Die vollständige Tagesordnung direkt auf dieser Seite lesen – Blankovorlage und ausgefülltes Beispiel.
  2. Als Word-Datei (.docx) oder PDF herunterladen oder den Text mit einem Klick kopieren.
  3. Platzhalter in geschweiften Klammern durch Ihre Angaben ersetzen und die grauen Hinweiszeilen löschen.
  4. Die Tagesordnung mit der Einladung verschicken, nicht erst im Termin verteilen.

Häufig gestellte Fragen

Was gehört in eine Tagesordnung?

Eine Tagesordnung ist die schriftliche Liste der Punkte, die in einer Besprechung behandelt werden – je Punkt mit Thema, verantwortlicher Person, Zeitbudget und der Angabe, ob informiert, diskutiert oder entschieden wird. Dazu kommen die Rahmenangaben (Datum, Uhrzeit, Ort, Moderation, Protokollführung) und am Ende ein Platz für Beschlüsse und Aufgaben.

Wann sollte die Tagesordnung verschickt werden?

Zusammen mit der Einladung, üblicherweise zwei bis drei Arbeitstage vorher. Wer erst im Termin erfährt, worum es geht, kann nichts vorbereiten – und die Besprechung wird zur Vorleserunde. Für Gremien mit Ladungsfrist in der Satzung oder Geschäftsordnung gilt diese Frist, nicht die Faustregel.

Was ist der Unterschied zwischen Tagesordnung und Protokoll?

Die Tagesordnung ist der Plan vor dem Termin, das Protokoll das Ergebnis danach. Diese Vorlage verbindet beides: Die Spalten „Beschluss“ und „Aufgabe“ füllen Sie während der Besprechung aus, danach ist das Dokument bereits das Kurzprotokoll.

Wie viele Punkte sind sinnvoll?

So viele, wie in die geplante Zeit passen – für eine Stunde sind fünf bis sieben Punkte realistisch, wenn Sie jedem ein Zeitbudget geben. Rechnen Sie die Zeitspalte einmal zusammen: Wenn die Summe über der Terminlänge liegt, streichen Sie, bevor der Termin es für Sie tut.